Wir gratulieren:

25 Jahre Agrotechnik Strüth

Service
0981/48787 - 0

Lohnunternehmen & Maschinengemeinschaften

Im Ringgebiet werden rund 70 Gemeinschaften in den Bereichen Gülle, Schlepper/Bodenbearbeitung, Häckseln und Mähen mit etwa 350 Landwirten vom MR Landkreis Ansbach e.V. betreut. Insbesondere in der Gründungsphase gibt der MR Hilfestellungen bei Rechtsform, Organisation, Kalkulation und Auslastung. Viele Gemeinschaften bieten ihre Technik nicht nur den eigenen Mitgliedern sondern auch überbetrieblich an.

Der MR zählt rund 40 größere Lohnunternehmen zu seinen aktiven Mitgliedern, fast alle sind direkt aus dem MR heraus entstanden. Der MR organisiert Lohnunternehmertage, Fachvorträge, Schulungen, Maschinenvorführungen und vieles mehr.

Mit Anzeigen in den MR-Rundschreiben erreichen landwirtschaftliche Dienstleister ihre Kunden einfach und gewinnbringend. Mehr dazu unter Anzeigen in Rundschreiben. 

Agrotechnik Strüth - eine Erfolgsgeschichte seit über 25 Jahren

2019: Saatkombination

2019: Gruppenbild

2019: High-Tech-Pflanzenschutz

Seit 25 Jahren läuft es

1994 gründeten 7 Landwirte aus Strüth die Agrotechnik, verkauften ihre eigene Technik und schafften gemeinsam 3 Großschlepper (damals zählten 95 PS-Traktoren zu den großen...) und passende Anbaugeräte an. Gerhard Sauerhammer, damals MR Vorsitzender des MR Ansbach und seine Mitstreiter bauten die schon bestehende Maschinengemeinschaft mit Güllefass und Mähdrescher über die Jahre immer weiter aus.

Fremdfinanzierte Technik wird laufend erneuert

Seitdem werden immer wieder neue Maschinen angeschafft, sodass stets moderne Technik zur Verfügung steht. Die Agrotechnik Strüth setzt dabei auf Fremdfinanzierung und tauscht die vom eigenen Mechaniker gut gepflegten Maschinen regelmäßig aus. Vier mal wurden beispielsweise die Schlepper bereits erneuert und in 2019 ist die Gemeinschaft bei 200 PS angelangt.

Hohe Auslastung für die Technik: 360 ha in der Gemeinschaft bewirtschaftet.

Neben Geräten zur Bodenbearbeitung und Saat wird auch Technik für Pflanzenschutz, Düngung und Ernte gemeinsam genutzt. Die bodennahe Gülleausbringtechnik, die fahrbare High-Tech-Pflanzenschutzspritze und verschiedene Bodenbearbeitungsgeräte wie Horschgrubber und Scheibenegge wären für den einzelnen Betrieb nicht finanzierbar.

Spezialisierung führt zu weiteren Synergieeffekten

Darüber hinaus haben sich einzelne in der Gruppe spezialisiert und übernehmen Arbeiten wie die Wartung, den Pflanzenschutz oder das Dreschen auch für die anderen Mitglieder. Die Absprache, wer wann welche Technik braucht, läuft mittlerweile über das Handy. Das hängt sicher auch etwas mit dem Generationenwechsel zusammen, der mittlerweile stattgefunden hat. Einen großen Vorteil der Gemeinschaft sehen alle darin, dass sehr oft die Rüstzeiten ganz wegfallen, weil die Maschine schon vorher angehängt und gewartet ist.

Eine starke Gemeinschaft bereits in der zweiten Generation

Zu einem guten Miteinander im Dorf trägt die Maschinengemeinschaft ganz viel bei. Sie war auch der Grundstock für die vor 10 Jahren gegründete Naturwärme Strüth, die viele Haushalte im Dorf mit günstiger Wärme versorgt. 

Vorbildcharakter für andere Gemeinschaften

Im Ringgebiet gibt es unzählige Gemeinschaften, stets auf die jeweiligen Verhältnisse vor Ort zugeschnitten. Denn moderne Großtechnik kann man in der Regel nur kostendeckend in der Gemeinschaft oder als Lohnunternehmer einsetzen. Auch der aktuelle MR-Vorsitzende Jürgen Hahn geht bei sich zuhause den Weg der Maschinengemeinschaft. Vier Betriebe arbeiten seit 2011 in der AWENG Landtechnik GbR zusammen und wollen diese noch weiter ausbauen.

› Hier geht es zum ausführlichen Bericht von Frau Veronica Fick-Haas im Landwirtschaftlichen Wochenblatt vom 20. Dezember 2019.

 

 

2006: Pflanzenschutzfachmann G. Sturm

2007: Gruppenbild 

2006: G. Sauerhammer bei der Aussaat

2008: G. Sauerhammer beim Ackern

2006: Maissaat

2006: Ackern mit Packer